Wir sind im ewigen Zwischenjahr , irgendwie

Na und , macht auch nichts. In der Welt ist jetzt angeblich Aktion pur , jeden Tag. Aber irgendwie darf jeder eigentlich nicht wirklich irgendwohin. Der Überlebenskampf  von Mensch, Kommunen, Parteien, Gelddlandschaften findet dann wohl meist zunächst in den Köpfen, Homeoffice  quasi everywhere, statt.

Für mich heisst es , das Wichtigste wird sein, all die Unruhegeister mir von Leb und Leben zu halten. Das ist ganz gut so  und trotzdem bin ich ein soziales Wesen. Für mich um mich herum gibt es zu viele von den sozialen Unwesen, die ständig auf mich und anderen Einfluss nehmen wollen. Dabei weiss keiner so recht, was gut für mich ist. Ich schon , denn ich weiss , obwohl ich kein Schuster bin, bleibe ich bei meinen Leisten. Und jeder sonst sollte das auch tun. Dann kommen wir zu den einfachen Lösungen , die wir so dringend alle brauchen. So ist das.

Und so bleibe ich die nächsten Wochen weiterhin in der verlängerten Weihnachtszeit , hin zu Ostern.

Die grossen Aktiv Phasen meines Lebens gehören der Vergangenheit an

Die zuletzt ganz grosse Phase war Ende 2016/2017 gerade in der Zeit als ich in Berlin u.a. mit Herzinfarkt um das Attentat rumkurvte und auf der Rückfahrt nach Frankfurt und auf dem Weg zum  vertrauten Ärzteteam mich die Zugbegleiterin betreute. Mit im Abteil sass ein Verwirrter , der behauptete  etwas Revolutionaies für Allah mit vorbereitet hatte, was mich auch mit weiterem Angst und Schrecken erfüllte.Ich habe da nie nachgeharkt, ich hatte Probleme genug  relativ heil nach Hause zu kommen um mich  letztlich der Herz-OP zu stellen.Mir gings ums unsichere Überleben. Seit der Zeit jedenfalls war ich nie mehr in der Lage so aktiv zu sein , wie damals im November ,Dezember,Januar , auch Februar.

Heutzutage bedeutet Aktion was Anderes , mehr Psychisch,sinnliches , plus die Corona -Zurückgenommenheit mit viel Bewegung und Heimaktivität. Aber für das sogenannte öffentliche Leben finde ich quasi kaum mehr statt. Ich bin wirklich in der Rentner-Phase und lebe ausschliesslich von einem Tag zum Anderen.

Das Herz hat sich etwas beruhigt,,mein Leben ist ruhig inmitten der Pandemie. Aber 2021 wird definitiv noch einmal ein sehr unruhiges Jahr mit all dem Masken-Abstand-Impfkram.Aber für Jedermann. Die Mär von schnell Impfung und alles ist getan birgt alleine schon in sich einen Wirbelsturm nach dem Anderen. So einfach wird die Pandemie und die Folgen dessen , nicht geklärt sein. Wenn in dieser Welt weiterhin so die Demut vor der Schöpfung so sehr fehlt wie die letzten Jahre , dann wird es sehr spannend. Es werden weiterhin viel Fehler und Ungerechtigkeiten getan werden , der Mensch ist so. Und davor graut mir. Und dem kann man sich nur weiterhin fernhalten.

In dem Sinne wünsche ich Euch und mir besinnliche Weihnachten. Und wer Böllern will, der versteht sein eigenes Leben sowieso nicht, der soll sich doch auf den Mars schiessen und uns in Ruhe lassen.

Mir gefällt diese Zeit ganz und gar nicht

Doch wen kümmert das wirklich, was jeder von uns denkt von dieser Zeit. Wir leben im Ergebnis fehlender Demut vor der Schöpfung. Wer solange der blossen Gier und dem Egoimus des Menschen zu gleichgültig gefolgt ist, der darf sich nicht darüber wundern , dass sich kaum jemand an die eigene Nase fasst und immer vom Anderen  Schuldeingeständnisse  fordert. Und deshalb sind wir nun in einem seelischen Bürgerkrieg gelandet, in dem der Nächste einfach nur der Üble ist. Schwäche , Verachtung, fehlende wahre Dienstleistung im Bereich Face to Face wabbern überall über.

Was bin ich froh , wenn ich wieder zuhause angekommen bin  und mit mir für den Rest des Tages alleine bin. Und ich weiss meinen Freunden,Bekannten , auch Nachbarn geht es ebenso. Und der Corona - Lockdown ist nicht der alleinige Grund dafür, aber Corona beschleunigt diesen Prozess. Und ich bin draussen in der Welt, beim Einkaufen, in der U- Bahn  oder beim Arzt auch ein geiferndes Schwein hinter meinen so schönen,edlen Masken. Und für mich gehts nicht anders. In dieser Zeit gilt täglicher seelischer Kehrdienst oder Müllentsorgung. Kein Wunder , dass die Menschen um 26, 87 % mehr Kacken und Pissen bei all dem Aufkommen an innerem Sonderdreck. Das muss ja wohin. Und so machen wir immer weiter, leider !

Alles NEU macht man selbst

Und es geht zunächst immer ganz klein , fast mit NICHTS, los. Lernt man Jemand kennen z.b. , dann ist es irgend ein ÄÄh vom Anderen , das man sympathisch findet ; dann die ungekämmten Haare oder die Vorlieben mit dem BIO-Tick, gepaart aber mit Pommes. Und so nach und nach findet man das ganze Wesen sympathisch.

Ich kann es auch beziehen auf Spazierwege. Wenn man viel spazieren geht und wie ich quasi eine 90 Minuten-Vorgabe hat, dann lege ich los , bis 90 Minuten vorbei sind. Geht man den Weg öfter , feilt man nach und nach die Route aus , bis es ein neuer Lieblingsweg ist.

Und so weiter und weiter, so geht es mit Texten, Projekten . Was Neues entsteht mit einem losen Beginn von Irgendetwas , die Inhalte entwickeln sich nach und nach und je mehr man sich dem anvertraut,  ist das Neue, Sinnvolle geboren. Man benutzt es für Freizeit,Berufliches, oder ganz Privates.

Und so bleibt man selbst irgendwie immer wieder neu. So lebe ich zum Teil schon immer mein Leben. An dieser Art bin ich erkennbar , für Andere aber hauptsächlich für mich. Und das ist doch wundervoll